

Der Sieger des LIEBHERR Weltcup 2009 in Moskau heißt Vladimir Samsonov. Der Weißrusse setzte sich heute zunächst im Halbfinale gegen Ma Long und im Endspiel gegen dessen chinesischen Landsmann Chen Qi, den er bereits in der Vorrunde (4:3) besiegen konnte, durch. 11:4, 5:11, 11:7, 11:5, 13:11 siegte der dreifache Europameister, kassierte dafür 45.000 US-Dollar Preisgeld und feierte damit zehn Jahre nach seinem ersten Weltcup-Triumph Sieg Nummer zwei bei diesem prestigeträchtigen Turnier. 1999 siegte Samsonov im chinesischen Xiaolan im Endspiel gegen den Österreicher Werner Schlager.
Samsonov, der dieses Jahr bei der WM in Yokohama (Zweitrunden-Out gegen den Koreaner Kim) und bei der LIEBHERR EM in Stuttgart (Viertelfinal-Out gegen Werner Schlager) unter seinen Erwartungen und Möglichkeiten blieb, schaffte in Moskau unter dem großen Jubel der Zuschauer, bei denen Samsonov gleichsam immer noch einer von Ihnen ist, einen höchst versöhnlichen Saisonausklang. Beim World Team Cup nächste Woche in Linz ist Samsonov ja nicht am Start, da seine Mannschaft Weißrussland nicht qualifiziert ist.
Im Spiel um Platz drei gelang Chinas in Moskau topgesetztem Jungstar Ma Long die Revanche für die in der Vorrunde (3:4) gegen den Koreaner Oh Sang Eun erlittene Niederlage. Ma Long siegte 9:11, 11:3, 11:6, 11:5, 11:9, wurde Dritter und verlässt Moskau dennoch sicher nicht zufrieden. Zwei Niederlagen (Oh Sang Eun und im Semifinale gegen Samsonov) stehen den Siegen über Werner Schlager, Kenta Matsudaira (beide Vorrunde), Timo Boll (Viertelfinale) und Oh Sang Eun (Spiel um Platz 3) gegenüber. Wer die ehrgeizigen (Zukunfts-)Pläne Ma Longs und seines Trainerstabes kennt, weiß, dass das nicht glücklich macht.
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